Zittersieg und Derby Vorfreude

Geschrieben von rob am November 19, 2013

Zweitligist HC Luzern hat bei Bassersdorf die Pflicht erfüllt und mit 5:4 gewonnen. Nach dem achten Spieltag befindet sich das Team von Trainer Marcel Habisreutinger weiterhin auf Playoffkurs.  

 

Michael Wyss, regionalsport@luzernerzeitung.ch


Luzerns Sportchef Lorenz Trüb und Präsident Patrik Ziswiler hatten am Sonntagabend in der Kolping Arena in Kloten (ehemals Schluefweg) bis zur Schlusssirene mitgelitten und am Ende doch tief durchatmen können. Die Luzerner holten bei Bassersdorf die drei budgetierten Zähler im Kampf um die Playoffs (Top 4). Jedoch liess der HCL nach der 5:1-Führung (nach 36 Minuten) die Souveränität vermissen und musste um den Sieg noch bangen. Die Zürcher erzielten im Schlussdrittel drei Treffer. Stürmer Reto Burkart: „Wir haben gezittert, doch schlussendlich 5:4 gewonnen und das Punktemaximum geholt. Das ist, was letztendlich zählt. In einer Woche spricht kein Mensch mehr über diese Partie. Doch wir müssen uns steigern, das sind wir uns bewusst.“ Nun folgen die beiden eminent wichtigen Heimspiele gegen Küssnacht (Samstag 20:00 Eiszentrum) und Chiasso (Sa 30. November), welche sicher wegweisenden Charakter haben werden. Mit zwei Siegen könnte sich der HCL unter den Top 4 festigen.

 

„Bin zufrieden“    

Mit sechs Siegen und zwei Niederlagen steht der HCL im Fahrplan. Erfreut über die bisherigen Auftritte ist Ziswiler: „Ich spüre einen frischen Wind im Gesamtverein. Es geht wieder etwas. Der HCL hat auch sportlich bisher überzeugt und bereitet viel Freude. Ich bin zufrieden. Doch wir können uns noch steigern. Den Zenit haben wir noch nicht erreicht.“ Positiv seien, wie der Vereinshöchste weiter betonte, auch die steigenden Zuschauerzahlen. Ziswiler: „Es kommen wieder mehr Personen an die Heimspiele in Luzern. Das ist erfreulich und hat sicher auch mit den jüngsten positiven Leistungen der ersten Mannschaft zu tun“.  

 

Defensive verbessern 

Und Burkart ist der Überzeugung: „Wir sind diese Saison konkurrenzfähiger und können uns mit der Elite messen.“ Was muss gegen Küssnacht und Chiasso besser werden? Burkart: „Die Defensivleistung ist noch nicht über alle Zweifel erhaben. In den letzten vier Partien kassierten wir 16 Gegentreffer, was vier Toren pro Partie entspricht. Das ist sicher zuviel, denn immer schiessen wir ja nicht fünf Tore. Hier müssen wir uns schnell steigern.“ 

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