Interview Pascal de Kegel

Geschrieben von Webmaster am Oktober 9, 2013

"Das darf uns nicht passieren“; Pascal De Kegel (Verteidiger) ist mit Jahrgang 1996 der jüngste im Kader des HC Luzern. Sein Debüt in der 2. Liga hat sich der Maturand der Stiftsschule Engelberg anders vorgestellt.  

 

Pascal De Kegel, das war kein Auftakt nach Mass. Wie gross ist die Enttäuschung über die 4:7-Niederlage gegen Zug?

De Kegel: Wir waren alle sehr enttäuscht. Der Sieg war budgetiert. Heimspiele muss man einfach gewinnen. Doch es fehlte die Konstanz über drei Drittel. Leider konnten wir nur phasenweise überzeugen. Ganz ärgerlich ist, dass wir eine 3:1- und 4:2-Führung noch aus der Hand gegeben haben. Das darf uns nicht passieren.    

 

Sie haben beim EHC Engelberg (Stammverein) die Freude zum Eishockey entdeckt. Wieso diese Sportart?   

De Kegel: Eishockey ist schnell, kampfbetont, spannend und vielseitig. Es geht immer etwas. Ich könnte mir keine andere Sportart vorstellen, die mir so viel gibt.   

 

Sie fahren drei Mal in der Woche von ihrem Wohnort Engelberg nach Luzern zum Training. Was für ein Ziel verfolgen Sie mit dem HCL in der zweiten Liga?    

De Kegel: Ich möchte mit Luzern die Playoffs erreichen, das wäre super. Wir können das schaffen, das bin ich überzeugt.   

 

Waren Sie nervös bei Ihrem ersten richtigen Ernstkampf für das Fanionteam?  

De Kegel: Ich habe bereits die Vorbereitung mitgemacht. Doch das erste Meisterschaftsspiel war schon etwas Spezielles für mich. Ich war sicher angespannt und etwas kribbelig, als ich das Eis betrat. 

 

Sie spielen aufgrund Ihres jungen Alters auch noch bei den Junioren des HC Luzern. Wo liegen die grössten Unterschiede zur 2. Liga?

De Kegel: Es wird sicher schneller und härter gespielt. Ich muss mich erst noch ans Tempo gewöhnen. Der Sprung ist gewaltig. Doch mit jedem Spiel geht es besser.

 

Michael Wyss

sportjournal@luzernerzeitung.ch

 

 

HC Luzern – EV Zug 4:7 (2:1, 2:2, 0:4)

Eiszentrum. – 250 Zuschauer. – SR Ehrbar, Bohner. – Tore: 1. Hohl 0:1. 4. Tobler (Burkart, Stock) 1:1. 5. Burkart (Tobler) 2:1. 23. Kücük 3:1. 27. Nussbaumer (Hohl, Brügger) 3:2. 40. Lustenberger (Tobler, Burkart) 4:2. 40. Marti (Rickli, Tedesco) 4:3. 48. Rickli (Marti, Kunz) 4:4. 51. Nussbaumer (Hohl) 4:5. 51. Nussbaumer (Tedesco) 4:6. 60. Marti (ins leere Tor) 4:7. – Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Luzern; 10-mal 2 Minuten gegen Zug. (mw)

Resultate
Wetzikon – Valle Verzasca 14:2. Schaffhausen – Bassersdorf 3:1. Dürnten – Urdorf 3:1.

Luzern – Zug 4:7. Bellinzona – Chiasso 2:4. Küssnacht – Illnau Effretikon 3:4.

 

Rangliste (1. Runde)

1. Wetzikon 3 (14:2). 2. Zug 3 (7:4). 3. Chiasso 3 (4:2). 4. Dürnten 3 (3:1). 5. Schaffhausen 3 (3:1). 6. Illnau-Effretikon 3 (4:3). 7. Küssnacht 0 (3:4). 8. Bellinzona 0 (2:4). 9. Bassersdorf 0 (1:3). 10. Urdorf 0 (1:3). 11. HC Luzern 0 (4:7). 12. Valle Verzasca 0 (2:14).

 

Nächste Runde

Samstag. Valle Verzasca – HC Luzern (17:00 Sonogno). Zug – Bellinzona (18:00 Trainingshalle). Urdorf – Küssnacht (20:00 Weihermatt). 

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