HC Luzern Vorschau

Geschrieben von Webmaster am Oktober 4, 2013

„Ich will immer gewinnen“

HCL: Playoffteilnahme im Fokus 

 

EISHOCKEY Die Zweitliga-Eishockeyaner starten am Samstag (20:00 Eiszentrum Luzern) in die Saison 2013/2014. Der neue Trainer Marcel Habisreutinger hat klare Ziele und Forderungen.

Der sechste Rang aus der vergangenen Spielzeit war das schlechteste Zweitliga-Resultat in der Vereinsgeschichte (Gründung 1998) des HC Luzern. Die Playoffs wurden klar verpasst. Nun will man den Erfolg wieder zurück, sprich die Aufstiegsrunde (Top 4 ) erreichen. Mit Marcel Habisreutinger wurde ein in der Zentralschweiz bestens bekanntes Gesicht engagiert. Der 36-Jährige ist in Arosa aufgewachsen, lebt heute am Zugersee und stammt aus einer eishockeybegeisterten Familie. Seine Brüder sind keine Unbekannten: Bruno spielte in den 90-er Jahren beim damaligen SC Luzern in der NLB, Roland war Trainer bei Seewen (1. Liga) und ist jetzt Sportchef beim HC Lugano.

 

„Bin Perfektionist“

„Eishockey ist meine Leidenschaft und Teil meines Lebens. Ich lebe mit und für diesen Sport“, erklärt Habisreutinger und doppelt nach: „Ich bin ein Perfektionist, ehrgeizig und will immer gewinnen. Das erwarte ich auch von meinen Spielern. Mein Eindruck vom Team ist positiv. Hier lässt sich was entwickeln. Das Eishockey soll in der Stadt Luzern wieder zu einem festen Bestandteil der Sportszene werden“. Und was erwartet Stürmer Andreas Trinkler (Captain) von seinen Mitspielern? „Auf dem Weg in die Finalrunde braucht es Disziplin, Leidenschaft und konstant gute Leistungen. Die Stimmung im Team ist positiv und mit dem neuen Trainer haben wir gute Voraussetzungen, dieses Ziel zu erreichen“. 

 

„Reizvolle Adresse“

Habisreutingers Stationen als aktiver Spieler (Verteidiger) waren Arosa (Stammverein), Uzwil, Lausanne, Langenthal und Napf. Der Bündner schaffte es auch in die Nachwuchsnationalmannschaft. Zuletzt war Habisreutinger im EVZ-Nachwuchs beschäftigt. Warum der Wechsel nach Luzern? „Ich suchte eine neue Herausforderung, die ich hier gefunden habe. Das Team ist ambitioniert, die Infrastruktur und das Umfeld stimmen. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Luzern ist eine reizvolle Adresse“.

 

Erfolg ist Kopfsache

Dass man auch mit einer eher bescheidenen Mannschaft Erfolg haben kann, bewies Prättigau-Herrschaft. Der Zweitligist qualifizierte sich im Frühling völlig überraschend für den Playoff-Final der 2. Liga Region Ost (Gr 1+2) gegen den späteren Aufsteiger Weinfelden. „Die Bündner sind ein gutes Beispiel für uns. Wenn das Herz am richtigen Flecken ist, kannst du vieles erreichen. Mit der richtigen Einstellung kann es unser Team weit bringen“, ist HCL-Präsident Patrik Ziswiler überzeugt. Erfolg ist auch Kopfsache. Sollten das die Spieler einmal nicht begriffen haben, werden sie in der Person von Habisreutinger sicher gut beraten sein. Er verdient seinen Lebensunterhalt nämlich als Mentalcoach. Mit Sven Stillhardt steht ihm zudem ein Assistentstrainer zur Seite, der Ende der 90-er Jahre bei Herisau in der NLA unter Trainer John Slettvoll spielte und bestens weiss, was es zum Erfolg braucht. Als langjähriger HCL-Spieler kennt Stillhardt zudem die Mannschaft in- und auswendig. An fachlichem Wissen wird es dem HCL bestimmt nicht fehlen.      

 

2. Liga Gruppe 1 Region Ost: Wetzikon, Bellinzona, Schaffhausen, Dürnten, Küssnacht SZ, Luzern, Zug, Illnau/Effretikon (neu aus der Gruppe 2), Urdorf, Bassersdorf, Chiasso (Lizenztausch mit Biasca), Valle Verzasca (Aufsteiger). - Modus: Die Mannschaften auf Rang 1 bis 4 bestreiten die Playoffs (mit den Top 4 der Gruppe 2), die Teams auf Rang 11 und 12 müssen in die Abstiegsrunde. 

HC Luzern Kader
Torh
üter: Steve Cottier  (1980). Stefan Märchy (1993). - Verteidiger: Adrian Blättler (1992). Julien Durrer (1988). Sven Kuster (1994). Luca Martschini (1988). Martin Peterhans (1989). Markus Stock (1982). Michael Renfer (1988). Raphael Emmenegger (1995). Pascal De Kegel (1996). - Stürmer: Dominic Bächler (1992). Reto Burkart (1985). Marcel Hebler (1988). Reyan Kücük (1986). Remo Lustenberger (1986). Luca Paolo Matter (1991). Michael Richter (1977). Oliver Studer (1991). Mario Supersaxo (1990). Peter Vokurka (1982). Robert Tobler (1987). Andreas Trinkler (Captain, 1983). Markus Walker (1988). - Staff: Trainer: Marcel Habisreutinger (neu). Assistenstrainer Sven Stillhardt. Assistenstrainer Markus Stock (neu). Sportchef Lorenz Trüb (neu). - Zuzüge: Stefan Märchy (Seewen). Martin Peterhans (Prättigau-Herrschaft). Raphael Emmenegger (Seewen, B-Lizenz). Michael Richter (Sursee). Oliver Studer (EV Zug 2. Liga). Markus Walker (EV Zug 2. Liga). Pascal De Kegel (Nachwuchs Luzern). - Abgänge: Sven Stillhardt (Assistentstrainer Luzern). Dario Frei (Küssnacht SZ). Luca Frei (?). Pascal Albisser, Mario Burkart, Yves Hermann (alle Rücktritt).

1. Runde. Samstag, 5. Oktober. 20:00 HC Luzern – Zug (Eiszentrum Luzern). Sonntag, 6. Oktober. 18:00 Küssnacht – Illnau/Effretikon (Rigihalle).  

 

 Michael Wyss

sportjournal@luzernerzeitung.ch

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