Eishockey 2. Liga: HC Luzern: Wichtiger Punktgewinn

Geschrieben von Webmaster am Dezember 3, 2017

Das Luzerner-Team von Trainer Robert Küttel reiste gestern Abend nicht mit drei erhofften Punkten aus der Südschweiz zurück. Nein. Der HCL musste sich beim Schlusslicht Chiasso mit einem Punkt zufrieden geben. Im Kampf um den dritten Rang kann dieser Punktgewinn aber Gold wert sein. Im ersten Moment war die Enttäuschung natürlich gross, denn das Team aus der Leuchtenstadt hätte in Chiasso einen Sieg einfahren müssen. Der Gast erarbeitete sich Chancen um Chancen, scheiterte aber immer wieder am überragenden Südschweizer-Keeper Daniele Pestoni. Sandro Spinner war der einzige HCL-Spieler, der für Luzern skorte: in der 54. Minute traf er zum längstverdienten 1:1-Ausgleich. Auch Luzerns Cario Caduff war überragend und zeigte gegen die bissigen Tessiner einige Glanztaten. Mit seinen Big-Saves hielt er den HCL lange Zeit im Spiel wie er auch einen Penalty in der 59. Minute parierte. Der Siegestreffer gelang den Gastgebern in der 64. Minute durch ein umstrittenen Treffer. Ärgerlich: der HCL konnte zu Beginn der Overtime ein Überzahlspiel nicht nutzen und verpasste die Siegsicherung.

 

Der HCL wird diesen dritten Rang unabhängig vom Ausgang der heutigen Partie von Bassersdorf (HCL gewinnt direkte Begegnung bei Punktgleichheit) verteidigen können, muss sich gegen Küsnacht ZH am Samstag, 9. Dezember (17.30 Eiszentrum), aber steigern. Vor allem vor dem gegnerischen Gehäuse wieder kaltblütiger agieren und aus den zahlreichen Chancen wieder mehr Tore machen.

 

Kurioses:

-Thomas Brachers (33.) Treffer zum 1:0 wurde annulliert, angeblich wegen zu hohem Stock.

-der Siegestreffer in der Overtime (64.) gab zu reden. War es ein korrekter Treffer? War er drin? Oder knallte der Puck nur ans Metall? Schiedsrichter entschieden sofort auf Treffer, obwohl sie es aus ihrer Sicht gar nicht beurteilen konnten.

-Schiedsrichter Tiago Ernst und Guidi Marco verdienten sich an diesem Abend keine gute Noten. Sie wirkten unsicher, diskutierten viel. Peinlich war der Auftritt in der vorletzten Minute, als die Unparteiischen gegen Luzern einen Penalty aussprachen, weil der Puck anscheinend von einem Luzerner absichtlich aus dem Spielfeld in der Verteidigungszone befördert wurde. Was nun? Eine 2-Minuten-Strafe? Denkste, es gab Penalty. So will es im Regelbuch stehen. Das Schiedsrichter-Duo benötigte 10 Minuten, bis sie endlich wussten, welche Strafe sie aussprechen sollen. Die Antwort stand im Regelbuch, welches sie zur Hand nehmen mussten und die Regeln studierten. Kurioser geht es nicht.

-Nach Spielschluss kassierte Dario Caduff wegen „Schiedsrichterberühren“ eine Matchstrafe. Lächerlich. Von einer Berührung war gar nichts zu sehen! Er hat dem Schiedsrichter nur gesagt, dass der Puck nicht drin war.

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